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Wetter auf den Kanaren im Dezember - was du wirklich erwarten kannst

Christof Holz 14. Mai 2026
Sonniger Strand mit Palmen und türkisfarbenem Wasser. Das Wetter auf den Kanaren im Dezember ist perfekt für einen entspannten Tag am Meer.

Inhaltsverzeichnis

Die Kanaren sind im Dezember kein klassischer Winterfluchtort mit Tropenhitze, sondern ein Reiseziel mit angenehm milden Tagen, frischer Luft und spürbaren regionalen Unterschieden. Beim Thema wetter kanaren dezember zählt deshalb nicht nur die Durchschnittstemperatur, sondern auch, auf welcher Insel du landest, wo genau deine Unterkunft liegt und ob du eher Strand, Wandern oder eine Mischung aus beidem suchst. Genau daran orientiert sich dieser Artikel: an den realen Bedingungen vor Ort und an den Fragen, die für die Reiseplanung wirklich wichtig sind.

Die wichtigsten Fakten zum Dezemberwetter auf den Kanaren

  • Tagsüber liegen die Temperaturen meist bei 18 bis 23 Grad, nachts oft bei 14 bis 18 Grad.
  • Das Meer bleibt mit ungefähr 19 bis 21 Grad für viele noch gut nutzbar, wirkt aber nicht mehr sommerwarm.
  • Im Schnitt sind 5 bis 7 Sonnenstunden pro Tag realistisch, mit mehr Sonne an geschützten Südseiten.
  • Regen fällt im Dezember eher in Form einzelner Schauer, vor allem im Norden und in höheren Lagen.
  • Für Sonne und Wärme lohnt sich die Wahl der Süd- oder Südwestseite einer Insel deutlich mehr als eine grobe Inselentscheidung.
  • Fürs Packen gilt: Sommerkleidung für den Tag, leichte Jacke für Abend und Wind sind die richtige Kombination.

So fühlt sich der Dezember auf den Kanaren wirklich an

Der Dezember auf den Kanaren ist meist freundlich, aber nicht konstant. Ich würde das Klima eher als mild-frühlingshaft als als winterlich beschreiben: mittags ist T-Shirt-Wetter an vielen Orten möglich, morgens und abends wird es aber schnell frischer. Dazu kommt der Atlantik, der den Wind spürbar machen kann und das Wetter selbst an sonnigen Tagen lebendig hält.

Wichtig ist die Einordnung: Die Inseln liegen zwar auf derselben Reiseachse, sind klimatisch aber kein Einheitsraum. Ein Tag mit Sonne am Strand kann auf derselben Insel in den Bergen wolkig, windig und deutlich kühler ausfallen. Wer nur auf einen Durchschnittswert schaut, plant schnell zu optimistisch.

Typisch sind im Dezember kurze Regenphasen, längere trockene Abschnitte und zwischendurch immer wieder sehr klare, helle Tage. Das macht die Kanaren für mich vor allem zu einem Ziel für Menschen, die dem deutschen Winter entkommen wollen, ohne auf Bewegung und Outdoor-Zeit zu verzichten. Genau an diesem Punkt wird die Inselwahl entscheidend.

Faktor Typisch im Dezember
Tagestemperatur etwa 18 bis 23 Grad
Nachttemperatur etwa 14 bis 18 Grad
Wassertemperatur etwa 19 bis 21 Grad
Sonnenstunden meist 5 bis 7 Stunden pro Tag
Regen eher einzelne Schauer als Dauerregen

Damit ist klar: Der Dezember ist auf den Kanaren selten ein Problemfall, aber auch kein Monat für falsche Erwartungen. Wer das Wetter dort richtig liest, plant entspannter und trifft bessere Entscheidungen bei Insel, Unterkunft und Tagesprogramm.

Warum Nord- und Südseite sich oft wie zwei verschiedene Reisen anfühlen

Der wichtigste Wetterhebel auf den Kanaren ist das Mikroklima. Das bedeutet: Kleine geografische Unterschiede erzeugen spürbar andere Bedingungen auf derselben Insel. Berge, Windrichtung und Höhenlage sorgen dafür, dass sich Nord und Süd oft überraschend unterschiedlich anfühlen. Genau das wird von Reisenden häufig unterschätzt.

Die Nordseiten vieler Inseln sind stärker dem Passatwind ausgesetzt. Der Passatwind ist der beständige Windgürtel, der feuchte Luft heranführt und Wolken an den Bergen stauen kann. Das Ergebnis: mehr Wolken, mehr Feuchtigkeit und gelegentlich mehr Niederschlag. Die Südseiten liegen oft geschützter und sind deshalb sonniger, trockener und verlässlicher für einen klassischen Wintersonnen-Trip.

Besonders deutlich ist das auf Teneriffa und Gran Canaria. Wer dort eine Unterkunft im Süden wählt, erlebt meistens die deutlich stabilere Wetterseite. Wer dagegen in höheren Lagen oder im Norden wohnt, bekommt mehr Abwechslung, aber auch mehr Wind, kühlere Abende und gelegentlich eine Wetterlage, die schnell umschlagen kann. Für mich ist das kein Nachteil, sondern eine Planungsfrage.

  • Südseite eignet sich besser für Strandtage, kurze Wege und mehr Sonne.
  • Nordseite ist reizvoll für grünere Landschaften, aber wetteranfälliger.
  • Höhenlagen können im Dezember deutlich kühler sein, selbst bei Sonne am Meer.
  • Bergziele brauchen fast immer eine zusätzliche Schicht Kleidung.

Wer das berücksichtigt, bucht nicht nur „die Kanaren“, sondern eine Reise mit deutlich passenderem Wetterprofil. Genau deshalb lohnt sich jetzt der Blick auf die einzelnen Inseln.

Berglandschaft auf Gran Canaria mit Felsformationen und Pinienwäldern. Das Wetter auf den Kanaren im Dezember ist oft sonnig und mild.

Welche Insel im Dezember zu welchem Urlaub passt

Ich würde die Inselwahl im Dezember nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Reisetyp treffen. Für Badeurlaub, Wandern, Familienzeit oder eine Kombination aus allem eignen sich die Inseln unterschiedlich gut. Die folgende Übersicht hilft dir, die typischen Stärken schneller einzuordnen.

Insel Typisches Dezemberprofil Passt besonders gut für Worauf du achten solltest
Gran Canaria Mild, sonnig im Süden, etwas wechselhafter im Norden Mix aus Strand, Spaziergängen und unkompliziertem Winterurlaub Hotelstandort entscheidend, Berge und Norden können deutlich kühler sein
Teneriffa Sehr vielseitig, mit starken Unterschieden zwischen Küste und Hochland Wandern, Natur, gute Infrastruktur, sonnige Südseite Teide und Hochlagen sind im Dezember deutlich frischer, oft windig
Fuerteventura Trocken, windiger, viel Licht und offene Landschaften Strandurlaub, Wassersport, Ruhe Wind kann das Wärmegefühl senken, abends braucht man fast immer eine Jacke
Lanzarote Trocken, klar, oft sehr angenehm für aktive Tage Ausflüge, Vulkanlandschaften, kurze Winterpause mit viel draußen sein Weniger üppige Vegetation, dafür oft verlässlich trocken
La Palma Grüner, wolkiger und wetterwechselhafter Wandern, Natur, ruhigere Reisen Mehr Regenwahrscheinlichkeit, deshalb weniger ideal für reine Strandtage

Wenn dein Schwerpunkt auf Sonne und Strand liegt, würde ich im Dezember zuerst auf den Süden von Gran Canaria, Teneriffa oder Fuerteventura schauen. Wenn du lieber aktiv unterwegs bist, sind Teneriffa, Lanzarote und La Palma spannend, aber du solltest das Wetter flexibler lesen und nicht jede Tagesplanung um den Strand herum bauen.

Für Reisende ist das die eigentliche Entscheidung: nicht „welche Insel ist warm?“, sondern „welche Insel passt zu meinem Erwartungsniveau im Dezember?“. Das ist ein feiner, aber sehr wichtiger Unterschied.

Baden, wandern und Ausflüge funktionieren im Dezember unterschiedlich gut

Im Dezember sind die Kanaren selten ein Ort für garantierten Hochsommer, aber sehr oft ein Ort für gut nutzbare Wintersonne. Baden ist möglich, nur eben nicht für jeden gleich angenehm. Das Meer liegt meist im Bereich von 19 bis 21 Grad. Wer robust ist oder aus Norddeutschland kommt, empfindet das oft als völlig in Ordnung. Wer dagegen sehr warmes Wasser gewohnt ist, wird eher kürzer baden und mehr den Strand als das Wasser genießen.

Für Wanderungen ist der Monat oft stark, sofern du nicht zu hoch und nicht zu spät am Tag unterwegs bist. Gerade auf Teneriffa, Gran Canaria oder La Palma können die Temperaturen in den Bergen deutlich niedriger sein als unten an der Küste. Ich plane solche Tage im Dezember immer mit einer Startzeit am Vormittag und einer zweiten Kleidungsschicht im Rucksack. Das ist keine Übervorsicht, sondern vernünftige Praxis.

Auch Stadtbummel, Märkte und Küstenorte funktionieren gut, weil die Sonne zwar milder ist als im Sommer, das Licht aber trotzdem kräftig bleibt. Gerade um Weihnachten herum wirken viele Orte angenehm entspannt, ohne die drückende Hitze anderer Reiseziele. Für einen Urlaub mit gemischtem Programm ist das ein echter Vorteil.

  • Für Baden: am besten geschützte Buchten und Südseiten wählen.
  • Für Wandern: frühe Startzeit, Windjacke und Trinkwasser einplanen.
  • Für Ausflüge: Höhenlagen nur mit Reserveschicht und etwas Wetterpuffer besuchen.
  • Für Familien: Orte mit kurzer Distanz zwischen Unterkunft, Strand und Restaurant sind im Dezember besonders angenehm.

Der Dezember ist auf den Kanaren also kein Entweder-oder-Monat. Er funktioniert am besten, wenn du flexibel denkst und nicht nur auf eine einzige Urlaubsform setzt.

Was du für die Reise im Dezember einpacken solltest

Das Gepäck entscheidet im Dezember stärker als im Sommer darüber, ob sich der Urlaub bequem anfühlt. Ich würde den Koffer nach dem Schichtprinzip packen: etwas Leichtes für sonnige Stunden, etwas Wärmeres für Wind und Abend, dazu Schuhe und Zubehör, die auch bei wechselhaftem Wetter taugen. Wer nur auf T-Shirts setzt, ärgert sich spätestens nach Sonnenuntergang.

  • Leichte T-Shirts und luftige Kleidung für den Tag
  • Eine dünne Jacke oder ein Pullover für den Abend
  • Eine winddichte Schicht, vor allem für Küsten mit viel Brise
  • Bequeme Schuhe für Spaziergänge und Ausflüge
  • Badesachen, aber ohne die Erwartung von Badewannenwasser
  • Sonnenschutz wie Sonnencreme und Sonnenbrille, denn die UV-Strahlung bleibt auch im Winter relevant
  • Optional eine leichte Regenjacke, wenn du den Norden, La Palma oder Bergregionen einplanst

Ein häufiger Fehler ist, den Koffer komplett auf Strandurlaub zu trimmen. Im Dezember ist die bessere Lösung meist eine Mischung aus Sommer- und Übergangsgarderobe. Das klingt banal, macht den Unterschied vor Ort aber sofort spürbar.

Diese Planungsfehler machen den Dezember unnötig kompliziert

Der größte Fehler ist aus meiner Sicht, die Kanaren als wetterfesten Einheitsort zu behandeln. Wer einfach nur eine Insel bucht und dann hofft, dass alles sonnig ist, lässt zu viel dem Zufall. Besser ist es, schon bei der Wahl der Unterkunft auf die geschützte Seite der Insel zu achten. Gerade bei Gran Canaria und Teneriffa kann das den Urlaub deutlich verbessern.

Ein zweiter Fehler ist die falsche Erwartung an Wärme. Ja, die Kanaren sind im Dezember mild. Nein, sie sind nicht automatisch heizungsfrei, windstill und durchgehend badewarm. Wer mit diesem Bild anreist, empfindet den Urlaub schneller als „zu kühl“, obwohl das Wetter objektiv gut ist. Ich halte es für hilfreicher, von einem freundlichen Frühling als von einem Sommerersatz auszugehen.

Ein dritter Punkt ist die Tagesplanung. Im Dezember ist das Licht kürzer und die Sonne geht früher unter als viele erwarten. Wer erst spät mit Ausflügen beginnt, verschenkt schnell die angenehmste Tageszeit. Das ist besonders bei Wanderungen oder Panorama-Touren relevant.

  • Hotelstandort vor Inselromantik setzen, wenn Sonne wichtig ist.
  • Nicht nur auf Durchschnittstemperaturen schauen, sondern auf Wind und Höhenlage.
  • Ausflüge tagsüber priorisieren, weil die Tage kürzer sind.
  • Für Feiertage früh buchen, wenn du zwischen Weihnachten und Neujahr reisen willst.

Gerade in der Hochphase rund um die Feiertage steigen Nachfrage und Preise deutlich. Wer flexibel ist, fährt im frühen oder mittleren Dezember meist entspannter. Wer an konkrete Feiertage gebunden ist, sollte einfach früher planen und bei Lage der Unterkunft keine Kompromisse machen.

Wann der Dezember für die Kanaren besonders gut funktioniert

Der Dezember ist auf den Kanaren dann stark, wenn du drei Dinge kombinierst: milde Temperaturen, eine clevere Insel- oder Lagewahl und die Bereitschaft, das Wetter nicht als starre Garantie zu lesen. Genau dadurch wird die Reise oft besser als viele erwarten. Du bekommst keine Tropenhitze, aber sehr häufig einen sauberen Bruch mit dem europäischen Winter: mehr Licht, mehr Zeit draußen und weniger Frost im Alltag.

Für mich ist das der eigentliche Reiz dieser Reisezeit. Wer Sonne, Bewegung und eine gewisse Ruhe sucht, findet im Dezember sehr viel Gutes auf den Inseln. Wer dagegen eine Woche lang verlässlichen Badewetter-Blankoschein erwartet, sollte seine Auswahl enger eingrenzen und auf die geschützten Südseiten setzen. Dann bleibt die Reise realistisch und angenehm zugleich.

Mein praktischer Maßstab ist simpel: Wenn du den deutschen Winter gegen milde Luft, helles Tageslicht und flexible Ausflüge tauschen willst, ist der Dezember auf den Kanaren eine sehr gute Wahl. Wenn du hingegen überall Hochsommer erwartest, wirst du die Inseln unnötig streng bewerten. Genau mit der richtigen Erwartungshaltung wird aus einer Winterreise eine ziemlich starke Reisezeit.

Häufig gestellte Fragen

Tagsüber liegen die Temperaturen meist bei 18 bis 23 Grad, nachts oft bei 14 bis 18 Grad. Das Meer bleibt mit etwa 19 bis 21 Grad für viele noch nutzbar, ist aber nicht mehr sommerwarm. Realistisch sind außerdem meist 5 bis 7 Sonnenstunden pro Tag.

Besonders sonnig sind meist die Süd- und Südwestseiten der Inseln. Auf Gran Canaria und Teneriffa lohnt sich die Unterkunft im Süden oft deutlich, weil dort mehr Schutz vor Wind und Wolken besteht. Fuerteventura ist trocken und hell, kann aber windiger sein; Norden und Höhenlagen sind oft kühler und wechselhafter.

Baden ist möglich, aber eher für alle, die mit 19 bis 21 Grad Wassertemperatur gut klarkommen. Für Wanderungen ist der Dezember oft sehr geeignet, solange du nicht zu hoch und nicht zu spät unterwegs bist. Auf Bergtouren solltest du immer eine zusätzliche Schicht einplanen, weil es dort deutlich frischer und windiger sein kann.

Am besten funktioniert eine Mischung aus Sommer- und Übergangskleidung. Für den Tag reichen leichte Sachen, dazu solltest du eine dünne Jacke oder einen Pullover für den Abend, eine winddichte Schicht, bequeme Schuhe und Sonnenschutz einpacken. Für den Norden, La Palma oder Bergregionen ist eine leichte Regenjacke zusätzlich sinnvoll.

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Autor Christof Holz
Christof Holz
Mein Name ist Christof Holz und seit 15 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Reisen. Diese Leidenschaft hat mich dazu gebracht, mich auf die Planung von Reisen, die Entdeckung neuer Ziele und das Erleben einzigartiger Abenteuer zu konzentrieren. Es ist mir wichtig, Ihnen fundierte Informationen zu liefern, die Ihnen helfen, Ihre eigenen Reisen zu gestalten. Ich lege Wert darauf, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und stets aktuelle sowie verlässliche Ratschläge zu geben, damit Ihre Reiseplanung so reibungslos und inspirierend wie möglich verläuft.

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